Nach einer sehr bequemen und ruhigen Nacht nahe Rabat machten wir uns auf den Weg, durch die morgendliche Rushour in Richtung Stadtmitte.
Durch schmale Gassen erklommen wir ein Plateau mit einem beeindruckenden Blick auf den akkurat präparierten Strand.

Mike nutzte auf dem Rückweg die Chance für den schon obligatorischen Kauf eines Kühlschrankmagneten.
Anschließend gab der Fahrer des Wagens (Mario) ordentlich Gas um rechtzeitig das köstliche und inzwischen auch wohlverdiente Frühstück bei „Paul“ genießen zu können.

Nach kurzem Fahrzeugcheck, sowie dem fast erfolgreichen Handauflegen des zertifizierten Heilers (Mike) am sich divenhaft verhaltenden Klimakompressor’s ging es weiter über die Autobahn und kurvige Landstraßen in Richtung „Ouzoud – Wasserfälle“.

Fahrwerk und Reifen hatten hier große Mühe, mit dem Elan des ambitionierten Fahrers (Mike) mithalten zu können.
Bei einem Fotostop hat sich bedauerlicherweise die Mauer als nicht so haltbar erwiesen. Beinahe hätten wir den Verlust eines Teammitgliedes (Mario) anzeigen müssen.


Das haut selbst den stärksten Mike um.
Für nur 10 Dirham konnten wir unser Auto auf einem Parkplatz in der Nähe der Wasserfälle abstellen. Vom Parkplatz aus ging es dann zu Fuß zu den Wasserfällen. Dort angekommen wurden wir direkt von einigen Touristenführern empfangen. Sie drückten uns Erdnüsse in die Hand und schon saß ein Affe auf Mikes Schulter und futterte die Nüsse.


Direkt nach der Fütterungsaktion begaben wir uns ins Tal der Wasserfälle um von dort noch einige schöne Fotos zu machen.
An den Wasserfällen trafen wir die Teams Calle & Roberto und Jam Jam & Julien, die mittlerweile, nach einem Motorschaden am Fabia zu einem Team verschmolzen sind. Sie wollten im Zebra-Camp vor Ort übernachten und wir beschlossen, uns anzuschließen.
Der Teamtourkoch (Mario) bereitete für uns ein leckeres Pastagericht und einige, von zu Hause mitgebrachte, Rester aus dem Kühlschrank wurden an diesem Abend verbraucht und schufen Platz für Neues.

Dazu lief ein Film mit Bruce im Fernsehen.
Der Abend hätte durchaus schlimm enden können, aber bevor dies geschah, gingen wir alle zu Bett.
