Bei Sonnenaufgang war vor dem Zelt Vogelgezwitscher und eine Flex von der Baustelle nebenan zu hören. Zeit aufzustehen.

Die Duschen waren sauber und so nutzten wir auch diese. Anschließend hieß es, das kleine Chaos vom Vortag zu beseitigen und das Geschirr gründlich zu reinigen.

Während die Kaffeemaschine ein leckeres Heißgetränk zubereitete wurde der Frühstückstisch gedeckt und ein paar Eier gekocht. Nach dem Kochen der Eier fiel uns dann auf, dass wir ein wichtiges Utensil zu Hause vergessen haben. Auf die heutige Einkaufsliste kamen neben die obligatorischen Kühlschrankmagnete zwei Eierbecher.
Nach Abschluss des Frühstücks wurde das Auto reisefertig gemacht und Richtung Marrakesch durchgestartet. Der Fahrer (ausnahmsweise Mike) führte bei dieser Gelegenheit gleich erste Ölwannenschutzhaltbarkeitstests (31 Buchstaben) durch.
Noch nicht richtig auf dem Campingplatz in Marrakesch angekommen, fuhr auch schon ein Bus in die Stadt. Die geplante Ruhepause fiel hierdurch aus.

In der Stadt angekommen bemerkte ich als erstes das Fehlen meiner Kopfbedeckung und die Sonne brannte erbarmungslos. Da ich direkt vor der Rallye noch beim Friseur war, hatte die Sonne leichtes Spiel und konnte fast ungehindert bis zu meiner Kopfhaut durchbrennen. Es war ein Notfall und schnelles Handeln notwendig. Ich schlug also direkt beim ersten zertifizierten Marrakeschhuthändler zu.

Nach diesem Stressmoment gönnten wir uns als erstes einen kleinen Snack und einen frisch gepressten O-Saft.
Anschließend schlenderten wir über den Marktplatz und landeten auf einmal auf der Dachterrasse des Café France. Einmal hier, gönnten wir uns natürlich einen Espresso und schauten uns das Markttreiben von oben an.


Putzmunter machten wir jetzt die Gassen unsicher, Handtuchhaken, Eierbecher (die guten, aus Safi), ein Kühlschrankmagnet und ein paar Fladenbrote packten wir in unsere Taschen. Eine hübsche Mütze für die restliche Tour kaufte ich mir auch noch.

Zwischendurch gönnten wir uns natürlich auch noch einen weiteren Espresso und ein paar süße Teilchen.


Mit dem Siebenuhrbus ging es zurück zum Zeltplatz. Hier angekommen bauten wir unser Nachtlager auf und feierten dann mit Wiener Würstchen, Schokolade und Kaltgetränken in Torstens Geburtstag hinein.
